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Wine of the North

May 16, 2018

Barbara Reif, a family friend for over 30 Years, is a wine specialist from Germany. She has her own vineyards in Germany and wanted to try out if it would be possible to grow some grapes in the middle of Sweden. In this blog, you can from now on see the progress of our project: "Wine of the North"

 

The following diary is written by Barbara and we will keep writing blog posts here to keep you informed.

 

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Trauben im Norden

Eine Rebzeile in Forneby /Schweden

 

Tag 1 / Freitag, 11.5.2018

Es ist 2:30 Uhr. Die Reben und die Arbeitsmaterialien wie Stickel, Draht usw. gehen auf die Reise. Mit einer Niersteiner Reisegruppe, die mit dem Bus über Dänemark nach Stockholm fährt. Die Stickel passen gerade so quer in den Kofferraum des Busses.

Parallel dazu fliegt die „Arbeitskraft“ (Weinküferin) am gleichen Tag mittags nach Stockholm und erreicht Forneby gegen Nachmittag.

 

Tag 2 / Samstag 12.5.2018

SO sieht die künftige Rebzeile aus: Wiese mit Blumen entlang einer Mauer. 

Also gilt es zunächst, die Blumen zu retten und umzupflanzen in ein neu zu schaffendes Blumenbeet an einer anderen Stelle der Wiese. Zum Glück haben wir etliche Arbeitsmaterialien wie Sensen, Spaten, Hacken, Scheren usw.  - sowohl mechanisch als auch teils motorisiert - zur Verfügung. Trotzdem bleibt es Arbeit.

Und so sieht es nach dem ersten Arbeitstag aus: Pflanzen umgesetzt, Wiese abgemäht. Neues Blumenbeet angelegt.

 

Tag 3 / Sonntag 13.5.2018

Zunächst steht der Besuch eines Marktes an – inklusive Einkauf von weiteren Pflanzen für das neue Blumenbeet. Damit heißt es nachmittags wieder umgraben, wässern, einsetzen. Aber gemäßigt – es ist ja Sonntag und heiß – 25 Grad. Ja, wir sind wirklich in Schweden.
Und wir nehmen uns Zeit für einen Rundgang durch den großen Garten: da stehen Johannisbeersträucher hinter einer Brombeerhecke, Rharbarber unter einem Baum an der Pferdeweise, Erdbeeren in einer Wiese am Gästehaus. Also haben wir natürlich neue Ideen: wir machen Rhabarbersaft, schneiden einen Weg durch die Brombeeren frei zu den Johannisbeeren und werden die Erdbeeren ausgraben und umsetzen in ein Erdbeerfeld.

Tja. Und wenn wir uns die hochgebaute Terrasse so anschauen, könnten wir doch eigentlich da auch Weinreben entlang ziehen. Das sollten aber Hochstammreben sein und gut essbare Traube – haben wir nicht per Bus geschickt. Aber es gibt ja unsere Rebschule Schäfer in Schimsheim. Email genügt. Klar, Familie Schäfer hat noch Solaris-Hochstammreben – und ja, die schicken sie uns auch nach Forneby. Toll, dass wir so viele nette Helfer haben.

 

Tag 4 / Montag 14.5.2018

Eigentlich wollten wir ja nur eine Rebzeile anlegen. 

Naja, aber Blumen retten ist auch wichtig. Also die neu gekauften Pflanzen eingraben. Am Rand des Blumenbeetes finden wir beim Umgraben der Wiese alte Platten, die wir freilegen – das wird ein toller Weg zu einem Freisitz am kleinen Seitenhäuschen. Umrahmt von Rosen – die wir auch zurückschneiden, damit sie nochmal „schön“ wachsen können.

Ok. An der Rebzeile arbeiten wir auch weiter. Wiese kürzer mähen, weitere Pflanzen, die wir noch entdecken ausgraben und umsetzen. Und dann Stück für Stück die Wiese umgraben mit Erdbohrer und Hacke. Zum Glück wurzelt das Gras nicht so tief, aber darunter stoßen wir auf Steine – die graben wir aus und legen sie als Umrandung um den zukünftigen Grillplatz. Wie gesagt – die Ideen gehen uns nicht aus.

Weil es aber schon wieder so heiß ist – 25 Grad, strahlender Sonnenschein – beschließen wir nur noch vormittags zu arbeiten – 4 Stunden reichen ja auch – und uns nachmittags auszuruhen bzw. neue Ideen zu spinnen. 

Und vor allem, eine Liste mit noch fehlenden Werkzeugen und Materialien zu erstellen.

Denn auf dem Weg nach Stockholm, wo wir heute abend die Reben, Stickel usw. abholen können, liegt ein großer Gartenmarkt.

So ganz nebenbei überlegen wir auch noch, wie wir die alten Fässer, die noch in der Scheune lagern, zu Regentonnen umarbeiten können. Erstmal schleppen wir sie vom Scheunenboden zum Haus.

 

Tag 5 / Dienstag, 15.5.2018

Die Reben aus Armsheim-Schimsheim sind da – wohlbehalten, noch feucht – waren vom Rebzüchter sehr gut für die Reise verpackt. Wir stellen sie sofort ins Wasser, wo sie jetzt vor dem Pflanzen zwei Tage lang nochmal gut Wasser aufnehmen können.

Wir graben die Wiese weiter um. Die Hunde schnappen nach den zur Seite geworfenen Grassoden, sodass letztendlich alle voller Erde sind. 

Es ist heiß. Heute morgen schon wieder 25 Grad. Für den späteren Wein genau richtig, für uns mehr als anstrengend. Wir kommen voran, schwitzen mächtig und ziehen uns – wie im Süden – zur Siesta zurück. Es ist einfach nicht auszuhalten. 

Auf dem Weg zum Gartencenter, in dem wir unbedingt noch einen Rosenbusch kaufen wollen, sehen wir Bauarbeiter, die unter einem Sonnenschirm einen Kreisel pflastern. Wenn wir es nicht wüssten, würden wir so etwas nie mit Schweden in Verbindung bringen – und das Mitte Mai.

Nachmittags machen wir nur noch kleinere Arbeiten im Garten und im Schatten – Löwenzahn ausstechen – das reicht.

Morgen wollen wir ganz früh morgens weiter die Wiese umgraben.

 

 

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